Verfasst von: Tourteam | Juli 21, 2008

Home sweet home…

Tja, und nun sind wir wieder wohlbehalten auf deutschem Boden- mit lecker Vollkornbrot-Käse-Stullen und träumen nur noch von den Kühen :-) !

Der Blog wird nun endgültig geschlossen, wir danken allen fleissigen Lesern und Kommentatoren und freuen uns, alles erlebte demnächst noch einmal ausführlich berichten zu dürfen. Argentinien und Südamerika sind als Reiseziel allerwärmstens zu empfehlen!

Der Captain und die Schube sagen: owa und off for real!

P.S.: Ulla hat momentan kein Handy, ist also nur übers Festnetz zu erreichen!

Verfasst von: Tourteam | Juli 15, 2008

Activities for Proffis

 

Urlaub? Pah! Erholung ist was anderes. Der Mensch ist nunmal dazu geboren, glatte Felswaende (mit Seilsicherung) hochzuhuschen – Spiderman und Catwoman waren ganz nah! – oder durch die Luefte zu fliegen, als gaebe es keine Schwerkraft. Und so zogen wir los, um in der Naehe von Cordoba eine ca. 15m hohe Felswand auf zwei unterschiedlichen Routen zu besteigen – beide kamen wir mit mehr oder weniger Problemen und Verletzungen hoch und natuerlich auch wieder runter – Kopfsprung in den Bach. Der Muskelkater in bisher nicht bekannten Muskeln liess dann am naechsten Tag schnell gruessen, doch das interessiert einen Captain und seine Saftschubse beim Fliegen nicht.

Also ab in den First-Class-Tandem-Sitz eines einheimischen Fluglehrers und losrennen – oder stolpern – je nach Windrichtung und -staerke. Es folgten 20 traumhafte Minuten in ca. 600m Hoehe, in denen wir einen sagenhaften Blick ueber das Tal bei La Cumbre werfen konnten - unter Paragliding-Insidern, wie wir es nun auch sind, ein weltbekannter Ort fuers Springen bzw. Fliegen – hier wurden schon Weltcups ausgetragen. Begleitet von Condoren und anderen Voegeln schwebten wir wieder sanft zu Boden. Das wohlverdiente Feierabendbierchen durfte daraufhin natuerlich nicht fehlen. 

Das waren erstmal die beiden letzten Tage, morgen Mittwoch gibts noch einen letzten Tag Cordoba und dann gehts mit dem Bus in der First-Class-Coche - jaja, der Captain laesst mal steuern! – inkl. Bambi-Menue ueber Nacht nach BA, von wo aus dann Freitag der Flieger gen Heimat geht. Mal sehen, ob Ulla all Ihre Shoppung-Souvenirs in den Flieger bekommt. Sa-Abend sind wir dann wieder in Good-Old-Germany und freuen uns auf ne ordentliche Butterstulle und echte Apfelschorle bzw. KoePi.

Vorerst verbleiben wir mit diesen Zeilen, bald wird ja das Internet geschlossen, also werden wir am Freitag wohl den letzten Eintrag vornehmen.

Machts jut, Schubse und Captain.

PS: Wir sind natuerlich nicht vom Kletterfels gesprungen, sondern haben uns abgeseilt.

Verfasst von: Tourteam | Juli 12, 2008

Von Sonne, Mond und Schnee…

Verfasst von: Tourteam | Juli 9, 2008

Provinzen Mendoza und San Juan I

Nach Grossstadtflair nun: „Ulla und Thommes ziehen aufs Land“:

- „Fahrradtour mit Weinverkoestigungen“, „Olivenproduktionsstaettenbesuch“, „SchokoladenfabrikbesichtigungmitLikoerverkoestigung“

- Aufstieg per Coche zum Fusse des 6900m hohen Aconcagua-Berges (inkl. Schneeballschlacht) bei strahlendem Sonnenschein

- Busfahrt ins noerdliche San Juan und Weiterfahrt durch die Berge Richtung Precoridilleres via Coche

- Astrologiestudium im Schnelldurchlauf bei Besichtigung zweier Observatorien im Nationalpark Leoncito

- Sonnenbaden im Garten „unserer“ Finca und Rueckfahrt nach San Juan

 

Nun steht dann eine „Private“-Bustour zu zwei weiteren Nationalparks an, die Mondtaeler, Steinformationen und Tiere von einer anderen Welt bieten (und nebenbei tolle Photomotive)

So far…. Viele sonnige Gruesse aus dem sehr! milden Winter der Voranden.

Verfasst von: Tourteam | Juli 3, 2008

Bs As

Sorry, long time no hear!

Nachdem ich ein paar Tage ganz mutterseelenallein diese grosse und sehr vielfaeltige Stadt unsicher gemacht habe (mit 2 Ausfluegen ins „Umland“ nach Tigre und Colonia/Uruguay) habe ich mir direkt einen neuen Reisepartner einfliegen lassen: der Thommes (alias „Captain van der Flucht“) ist da *freu*! Jetzt wird das Metropolen-Steak-Tango-Fotokurs-Touriprogramm noch einmal flott durchlaufen (im wahrsten Sinne des Wortes! Die Fuesse qualmen! ;-) )  und morgen entfliehen wir der Grossstadt und machen uns auf den Weg gen Westen, nach Mendoza, in die Weinregion Argentiniens, die wohl auch landschaftlich als auch outdooraktivitaetstechnisch so einiges zu bieten hat. Also nicht dass wir nur des Weines wegen dort hin fahren wuerden… :-) . Fotos folgen!!

P.S.: Laura, ich habe Dich gedanklich noch immer im Rucksack ;-) !!

Verfasst von: Tourteam | Juni 17, 2008

Die Globetrotter gehen getrennte Wege…. :-(

So ihr Lieben,

Schland ist mit Haengen und Wuergen weiter – waehrend die Eine nun das Geschehen ab Donnerstag live im hoffentlich sommerlichen Berlin verfolgt, setzt sich die andere freiwillig einer Gemueseabstinenz aus. Schoen wars gewesen….!!! Aber alles hat eine Ende, nur die Wurst hat zwei!

 

Wir haben unsere gemeinsame Zeit wirklich sehr genossen und uns nicht die Koepfe eingehauen – es koennte glatt so weitergehen, aber die Realitaet ruft und wir trennen uns zwar schweren Herzens (aber Ersatz anderer Art folgt ja bald ;-) ), werden jedoch jede Menge toller gemeinsamer Erfahrungen und Eindruecke behalten!

Jetzt gehts zur Henkersmahlzeit, bevor wir gleich zum Flughafen muessen – Buenos AIres und Berlin wir kommen!!!!!

Verfasst von: Tourteam | Juni 17, 2008

SCHLAAAAAND!!!!

Wir sind im Viertelfinale!!!

Verfasst von: Tourteam | Juni 14, 2008

Sandboarden in Huacchachina




Hola an alle,

wir sind jetzt im beschaulichen Huacchachina, das inmitten von riesigen Sandbergen liegt und es sonst nur eine stinkenden Lagune gibt. Hier kann man aber sandboarden -wie snowboarden nur eben im Sand- und sich zwischen Haengematte am Pool und der Poolbar hin und her bewegen – noch mal genau das richtige zum Abschluss der Reise, bevor es am Sonntag noch mal auf die sog. Gallapagos Inseln fuer Arme geht und von dort aus zu unserer letzten Station Lima.

Gestern angekommen, sind wir nachmittags gleich zum Abenteuer aufgebrochen und haben uns in einen Sandbuggy gesetzt, mit dem wir durch die Sandlandschaft geduest sind – wie Achterbahnfahren, einfach genial! Dann kam irgendwann das eigentlich Highlight: das Sandboarden. Im ersten Moment war uns ja schon ein wenig komisch als wir den Abhang runtergeschaut haben, aber ehe wir uns versahen, waren wir schon auf dem Weg nach unten. Einfach genial!!! Die ersten harmlosen Duenen waren nur eine Einstimmung auf DEN EINEN GROSSEN Abhang- den wir mit Highspeed hinuntergekachelt sind und uns unten mit viel Sand (You are gonna eat sand!) am ganzen Koerper und einigen Abschuerfungen (nichts dramatisches!) erstmal erholen mussten. Grossartig!

Verfasst von: Tourteam | Juni 12, 2008

Machu Picchu


Wir haben den Machu Picchu geschafft!

Es waren ein paar tolle 3 Tage!

Tag 1: Mountainbiking – der Traum eines jeden Kindes bei der sonntaeglichen Fahrradtour- einfach mal 4 Stunden nur bergab fahren! Dies allerdings auf einer ungeteerten Holperpiste, mit vielen Steinen, viel Staub, mit ziemlich viel Schwung, etwas klappernden Mountainbikes und schlussendlich doch einem anstrengenden Anstieg- der Alptraum jeder Eltern! Aber wir sind alle heil angekommen, hat riesig Spass gemacht da die Landschaft drumherum super schoen war (Bananenpalmen, Kaffeepflanzen, kleine Doerfchen und viele gruene Berge) und mussten erstmal die Haende entkrampfen vom festhalten. Die Dusche im Hostel in Sta. Maria- obwohl kalt- war ein Traum!

Tag 2: Wandern- Aufstehen um 5h und Taxifahrt im dunkeln nach Sta. Teresa, wo uns Thermalquellen zu einem morgendlichen warmen Bad einluden mit Blick auf Sonnenaufgang in den Bergen. Nach einem Fruehstueck ging es dann zu Fuss in Richtung Agua Calientes. Dr Weg fuehrte durch ein Tal an einem Fluss entlang und die letzten 3 Stunden auf den Eisenbahngleisen, die Agua Calientes und Cusco verbinden. Und dann das erste unerwartete des Tages: ca. 2 Stunden vor dem Ziel fing es an zu regenen! Da haben wir seit Wochen keinen Regen mehr gesehen (geschweige denn viele Wolken!) und just auf unserer Wanderung faengt es nun an. Wir brauchen nicht zu erwaehnen, dass alles klitschnass war, als wir in Aguas Calientes ankamen (Jule, hattest recht mit der Jacke :-) ). Nun ja, da der Weg durch Regenwald gefuehrt hatte, gehoerte der Regen wohl dazu, Wilfredo hatte uns gleucklicherweise gesagt, dass wir Regensachen mitnehmen sollen. Aguas Calientes ist das Dorf am Fusse des MachuPicchu, in dem man uebernachten kann und von wo aus man entweder 2 Studen zum Machu Picchu ansteigen kann oder auch einen Bus (der braucht nur 30 Minuten) nehmen kann. Diese Dorf ist also voll von Touris- und das merkt man auch deutlich an den Preisen! Nachdem wir unsere Tickets fuer den folgenden Tag fuer MachuPicchu zum Studententarif ergattert hatten (immerhin 20US$ pro Person gspart! hihi wir Fuechse…) und uns gerade auf den Weg zum Essen machen wollten kam das zweite unerwartete des Tages: Stromausfall in Aguas Calientes! So wurde die Stadt schwer romantisch nur durch Kerzen erleuchtet und unsere kleine winzige Taschenlampe kam zu ihrem unerwarteten Einsatz! Obwohl Stromausfaelle wohl gang und gebe sind, war dieser doch ziemlich heftig, da der Strom bis zum naechsten Morgen nicht wiederkam.

Tag 3: Machu Picchu – mal wieder um 5h aufstehen um mit einigen anderen hundert Schlaflosen den ersten Schwung an Bussen zum MachuPicchu zu erwischen. Was ist nun der MachuPicchu? Es ist ein Dorf, das auf einem Plateau zwischen 2 Bergen angelegt worden ist, wahrscheinlich als Residenz fuer den Inkakoenig Mitte des 15. Jahrhunderts in schwindeliger Hoehe mitten im Dschungel erbaut. Das besondere: dieses Dorf wurde von den Bewohnern bei Ankunft der Spanier im Inka-Reich verlassen und wurde daher nicht von den Spaniern gefunden und ist daher nahezu unzerstoert. Es war dann naemlich 350 Jahre unter dem Urwald verschwunden und wurde erst vor 100 Jahren wiederentdeckt. Unser guide Willy hatte uns einem anderen englischsprachigen guide anvertraut, mit dem wir dann eine ca. 2 Stuendige Tour durch die Ruinen machte. Danach sind wir den kleineren der beiden Berge (den Waynapicchu) hochgestiegen- ein steiler Anstieg mit vielen sehr unregelmaessigen Stufen. Mega-anstrengend und nichts fuer Hoehenaengstliche – aber der Blick von oben war atemberaubend! Hatten denn die Inkas keinen Schiss vor der Hoehe??? Gegen nachmittag sind wir dann wieder nach Aguas Calientes zurueck und haben abends den Gringo-Zug zurueck nach Cusco genommen. Ein paar spannende Tage lagen hinter uns und das Bett warete :-) !

P.S.: Cheeseburger in Suedamerika II: Ich habs getan! Ich habe ihn gegessen! Der Burger war nunja ganz ok, etwas hart und kalt aber durchaus nahrhaft. Der Beweis folgt, es wurde alles per Video festgehalten! Ich habe aber der ganzen Reisegruppe einen Bissen abgegeben, hoffe das war ok… :-)

Verfasst von: Tourteam | Juni 8, 2008

Cusco und das heilige Tal der Inka




Nun sind wir bereits seit 5 Tagen in Cusco, der Hauptstadt des Inkareiches. Die Stadt ist (mal wieder) im Kolonialstil gebaut, aber viele Gebaeude stehen schon seit Inka-Zeiten, beeindruckend was die Jungs damals geleistet haben! Die Stadt ist zwar sehr touristisch (da Ausgangspunkt fuer alle Touren zum MachuPicchu) aber sehr huebsch, mit schoenen Plaetzen, kleinen Gaesschen und vielen Cafes. Daher haben wir hier sehr entspannte Tage verbracht, unsere Erkaeltungen weitesgehend auskuriert, das Nachtleben natuerlich nicht zu kurz kommen lassen (die Mojitos sind einfach koestlich!!) und einen Tagesausflug in sehr kleiner Runde mit Guide Wilfredo, kurz Willy :-) und Jeff (Belgier), in das Heilige Tal der Inka unternommen. Dort haben wir als bereits die ersten Inka-Ruinen erkundet und sind ein wenig in die Geschichte der Inkas eingestiegen (fuer alle Interessierten: http://de.wikipedia.org/wiki/Inka, wir lesen uns auch gerade ein :-) ). Schwer beeindruckend!

Und morgen, Montag, geht es nun tatsaechlich auf zum MachuPicchu! Wir werden die sog. „3-day-jungle-tour“ machen, die sehr beeindruckend sein muss. Dabei werden wir den 1. Tag mit dem Mountainbike unterwegs sein, den 2. Tag zu Fuss und den 3. Tag dann die Ruinen des MachuPicchu erkunden. Die Reisegruppe besteht neben uns aus dem bereits erwaehnten Willy und 3 englischen Jungs (oooohne England fahren wir zur EM!!!…hihi, ist wohl die perfekte Reisezeit fuer die Jungs ;-) ) und einem kleinen Parasiten (da im englischen Bauch versteckt, fuer den Tourguide nicht sichtbar und kommt somit umsonst in den sonst so kostspieligen MachuPicchu-Genuss). Nee, nee, Spass bei Seite, wir hoffen, dass es dem armen Simon jetzt dank Medizin bald besser geht!!! *man, sind wir wieder gemein heute*

Drueckt die Daumen, dass wir nicht von Muecken zerstochen werden – denkt dran Jungle-Tour :-) !

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