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Wir haben den Machu Picchu geschafft!
Es waren ein paar tolle 3 Tage!
Tag 1: Mountainbiking – der Traum eines jeden Kindes bei der sonntaeglichen Fahrradtour- einfach mal 4 Stunden nur bergab fahren! Dies allerdings auf einer ungeteerten Holperpiste, mit vielen Steinen, viel Staub, mit ziemlich viel Schwung, etwas klappernden Mountainbikes und schlussendlich doch einem anstrengenden Anstieg- der Alptraum jeder Eltern! Aber wir sind alle heil angekommen, hat riesig Spass gemacht da die Landschaft drumherum super schoen war (Bananenpalmen, Kaffeepflanzen, kleine Doerfchen und viele gruene Berge) und mussten erstmal die Haende entkrampfen vom festhalten. Die Dusche im Hostel in Sta. Maria- obwohl kalt- war ein Traum!
Tag 2: Wandern- Aufstehen um 5h und Taxifahrt im dunkeln nach Sta. Teresa, wo uns Thermalquellen zu einem morgendlichen warmen Bad einluden mit Blick auf Sonnenaufgang in den Bergen. Nach einem Fruehstueck ging es dann zu Fuss in Richtung Agua Calientes. Dr Weg fuehrte durch ein Tal an einem Fluss entlang und die letzten 3 Stunden auf den Eisenbahngleisen, die Agua Calientes und Cusco verbinden. Und dann das erste unerwartete des Tages: ca. 2 Stunden vor dem Ziel fing es an zu regenen! Da haben wir seit Wochen keinen Regen mehr gesehen (geschweige denn viele Wolken!) und just auf unserer Wanderung faengt es nun an. Wir brauchen nicht zu erwaehnen, dass alles klitschnass war, als wir in Aguas Calientes ankamen (Jule, hattest recht mit der Jacke
). Nun ja, da der Weg durch Regenwald gefuehrt hatte, gehoerte der Regen wohl dazu, Wilfredo hatte uns gleucklicherweise gesagt, dass wir Regensachen mitnehmen sollen. Aguas Calientes ist das Dorf am Fusse des MachuPicchu, in dem man uebernachten kann und von wo aus man entweder 2 Studen zum Machu Picchu ansteigen kann oder auch einen Bus (der braucht nur 30 Minuten) nehmen kann. Diese Dorf ist also voll von Touris- und das merkt man auch deutlich an den Preisen! Nachdem wir unsere Tickets fuer den folgenden Tag fuer MachuPicchu zum Studententarif ergattert hatten (immerhin 20US$ pro Person gspart! hihi wir Fuechse…) und uns gerade auf den Weg zum Essen machen wollten kam das zweite unerwartete des Tages: Stromausfall in Aguas Calientes! So wurde die Stadt schwer romantisch nur durch Kerzen erleuchtet und unsere kleine winzige Taschenlampe kam zu ihrem unerwarteten Einsatz! Obwohl Stromausfaelle wohl gang und gebe sind, war dieser doch ziemlich heftig, da der Strom bis zum naechsten Morgen nicht wiederkam.
Tag 3: Machu Picchu – mal wieder um 5h aufstehen um mit einigen anderen hundert Schlaflosen den ersten Schwung an Bussen zum MachuPicchu zu erwischen. Was ist nun der MachuPicchu? Es ist ein Dorf, das auf einem Plateau zwischen 2 Bergen angelegt worden ist, wahrscheinlich als Residenz fuer den Inkakoenig Mitte des 15. Jahrhunderts in schwindeliger Hoehe mitten im Dschungel erbaut. Das besondere: dieses Dorf wurde von den Bewohnern bei Ankunft der Spanier im Inka-Reich verlassen und wurde daher nicht von den Spaniern gefunden und ist daher nahezu unzerstoert. Es war dann naemlich 350 Jahre unter dem Urwald verschwunden und wurde erst vor 100 Jahren wiederentdeckt. Unser guide Willy hatte uns einem anderen englischsprachigen guide anvertraut, mit dem wir dann eine ca. 2 Stuendige Tour durch die Ruinen machte. Danach sind wir den kleineren der beiden Berge (den Waynapicchu) hochgestiegen- ein steiler Anstieg mit vielen sehr unregelmaessigen Stufen. Mega-anstrengend und nichts fuer Hoehenaengstliche – aber der Blick von oben war atemberaubend! Hatten denn die Inkas keinen Schiss vor der Hoehe??? Gegen nachmittag sind wir dann wieder nach Aguas Calientes zurueck und haben abends den Gringo-Zug zurueck nach Cusco genommen. Ein paar spannende Tage lagen hinter uns und das Bett warete
!
P.S.: Cheeseburger in Suedamerika II: Ich habs getan! Ich habe ihn gegessen! Der Burger war nunja ganz ok, etwas hart und kalt aber durchaus nahrhaft. Der Beweis folgt, es wurde alles per Video festgehalten! Ich habe aber der ganzen Reisegruppe einen Bissen abgegeben, hoffe das war ok…
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Veröffentlicht in Peru | Schlagworte: Machu Picchu